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  • AutorenbildAndy B.

Teil 3 Nord-Ost USA und Kanada oder von New York nach Halifax

For our english speaking friends: english text beolw


New York – Halifax

27.04.2023 - 02.06.2023




Georg Washington Brigde


Am Nordufer des Long Island Sound entlang, fuhren wir bis in die Nähe von Madison. Da haben wir einen State Park angesteuert und wollten auf dem Campground nächtigen. Der CP ist mit 550 Plätzen sehr gross, war aber ebenso sehr geschlossen. Wir stellten uns auf dem davor liegenden, komplett leeren Parkplatz, wurden aber um 20:30 Uhr unter Androhung von einem Polizeieinsatz von einem Stadtangestellten verjagt. Nach über einem Jahr Reisen in Canada und den USA ist uns das tatsächlich zum ersten Mal passiert. Immerhin sagt er uns, wo der nächste Walmart PP zu finden ist. Wir fahren in der Dunkelheit los.

Hammonasset Point


Am nächsten Tag folgen wir dem Connecticut River Byway, von der Meeres Mündung bis zur Quelle in fast genauem Nordkurs.



Unterwegs besuchten wir in Windsor die weltlängste 2-Span Holzbrücke von 460ft Länge und Baujahr 1866. Erst 1943 wurde hier der Brückenzoll abgeschafft.



In der Nähe von Lebanon sichteten wir eine tiefe Schlucht eines Seitenarmes des Connecticut River. Ein richtiges Tages-Highlight. Sonst ist die Gegend lieblich und erscheint uns unaufgeregt. Es grünt und blüht inzwischen, doch es ist noch kalt.

Je mehr wir dem Fluss folgen, des höher kommen wir in das Gebirge. Es scheint grad so, als ob der Schnee erst gestern fertig weggeschmolzen ist. Nun hat es auch wieder Elche auf der Strasse.


Warnung vor den Elchen



Eine Stadt die wir vor einem Jahr in grossem Bogen nördlich umfahren hatten, ist Québec. Da wir noch recht üppig Zeit zu Verfügung haben, entschliessen wir uns diese Stadt zu besuchen.

Für drei Nächte quartieren wir uns auf dem einzig geöffneten, in der Nähe der Stadt gelegenen Campingplatz ein. Allerdings ist „in der Nähe“ Kanadisch-Relativ und ein fahrplanmässig aufeinander abgestimmter ÖV gibt es auch nicht.

Auf Anraten des Platzbesitzers fahren wir mit Nelson in die Stadt, parkieren jeweils am Hafen und erkunden die Altstadt zu Fuss. Bei unserem Besuch war es kalt und windig. Wir können uns jedoch gut vorstellen, wie lebendig das Leben bei wärmeren Temperaturen hier sein kann. Die Stadt hat viele schöne Plätze, viel Historik (Französisch / Englisch) und Flair. Und dann ist da das alles überragende Gebäude Fairmont Hotel oder Chateau Frontenac, welches auf fast jeder Postkartenfotografie abgebildet ist.

Natürlich besuchen wir auch den eindrücklichen Chute (Wasserfall) auf der anderen Seite des Flusses, in Montmorency. Dieser hat bei unserem Besuch enorm viel Wassermasse, sodass einige der Zugänge zu Aussichtsplattformen gesperrt sind.

Chute mit 83m Fallhöhe, somit 30m höher als die Niagra Falls


Eine eindrückliche Menge Wasser....


Chateau Frontenac

Eingangstür zum Hotel


In der Altstadt von Québec




Nach diesem Kanada Abstecher ins Landesinnere, reizt es uns die Ostküste von Maine / USA zu erkunden. Auf dem Weg dahin machten wir nach ca 200 km einen Etappenstopp in Lac-Mégantic. Uns ist bei der Einfahrt zu dieser Ortschaft aufgefallen, dass so etwas wie ein halbes Dorf fehlt, so unorganisch wirkte die Baustruktur. Und siehe da, beim erkunden der Ortschaft haben wir ein Denkmal angetroffen das uns auf einen fürchterlichen Unfall hinweist. Ein Zug mit 72 Kesselwagen gefüllt mit Rohöl, gezogen von 5 Lokomotiven, ist nach einer Panne im 11km entfernten Bahnhof von Nantes führerlos auf die enge Kurve mitten im Dorf, mit etwa 100 km/h zu gerast, da entgleist, explodiert und hat 47 Menschenleben gefordert.



Auf der Fahrt zur Küste machen wir eine Zeitraffer-Weltreise: So waren wir in China, Moscow, Palermo, Brighton bis wir in Belfast an einem Inlet des Atlantik zur Ruhe kommen. So hiessen einige Siedlungen, Ortschaften und Kleinstädte.

Micro Brauerei am Hafen von Belfast mit lecker Bier



Es ist Lobster Saison in Maine und in den vielen kleinen Fischerdörfer und -häfen warten unendlich viele bunte Reusen auf den Einsatz im kalten Atlantik.

Reusen warten auf den Einsatz


Wir sind ca 2 Wochen vor dem Start der Touristensaison hier. Die meisten Touristen besuchen diese Gegend aus zwei Gründen: 1. Günstig Lobster und Seafood in allen möglichen Variationen/Kombinationen essen. 2. den Acadian NP besuchen.

Als Seafood-Kostverächter sind wir hier eigentlich total fehl am Platz. Aber den Nationalpark, den wollen wir besuchen. Wir wollen diverse Loops zu wandern. Der Acadian NP ist landschaftlich abwechslungsreich und im hübschen Hauptort „Bar Harbor“ geniessen wir die Frühlingswärme.

Main Street Bar Harbor


Acadian NP



In der kanadischen Bay of Fundy hat es den welthöchsten Tidenhub von normal 13m und bei Springtide bis zu 16m. In der Stadt Saint John, New Brunswick, gibt es ein grossartiges Spektakel in Zeitlupe zu sehen, den „Reverse Fall“. Um dieses Naturphänomen zu beobachten benötigt man aber viel Zeit und vor allem viiiiel Geduld.

Am Besten orientiert man sich an den Felsen im Fluss um das Grosse und Ganze zu Erfassen. Zweimal innert 24h wechselt der Saint John’s River die Fliessrichtung. Der Fluss „fliesst“ dann die Stromschnelle hinauf. In Saint John mit den 8.5m hohen Tidenhub, staut sich bei Flut jeweils der Fluss bis er mit viel Druck ins Landesinnere fliesst und bei Ebbe dann wieder Meerwärts zieht. Zwischen Ebbe und Flut gibt es die „Slack Tide“. Das Wasser steht dann still. Wie wir auf Bildern gesehen haben, fährt dann hin und wieder ein Motorboot oder Segelschiff über die Stromschnellen.

Strassen- und Eisenbahnbrücke über den "Reverse Falls"



Im Fundy NP machen wir 2 Tage Pause und nur kleine Ausflüge.

The Rock Provincial Park ist noch geschlossen, aber wir machen es wie andere Besucher auch: Wir stellen Nelson auf dem grossen und an sich leeren Parkplatz ab und laufen um die Absperrung herum.

Das lohnt sich. Hier ist der übliche Tidenhub 14m. Bei Ebbe hat man die Gelegenheit auf dem Meeresboden des Atlantik zu gehen, jedoch ist es strengstens verboten etwas aufzuheben und mitzunehmen. Den Schlick der an den Schuhen klebt jedoch darf man sich dann mühsam abkratzen und -waschen. Dafür gibt es spezielle Waschstellen.

Schautafel und......

....in Natura.



In Moncton bestaunen wir, wie schon zu Beginn der Reise in Truro, noch einmal den Tidal Bore, welcher auch hier sehr eindrücklich Landeinwärts rauscht.

Nach der Welle flussaufwärts steigt der Fluss ruhig an



Mit dem Besuch der Provinz „Prince Edward Island“ oder wie die Einheimischen es nennen PEI (gesprochen: Pi-i-Ei) besuchten wir die letzte auf einer Strasse oder Piste erreichbare Provinz Kanadas. Nur Nunavut bleibt uns verwehrt, dahin führt keinerlei Strasse.


Zusammengefasst waren wir in alphabetischer Reihenfolge: Alberta, British Columbia, Manitoba, New Brunswick, Neufundland & Labrador, Nova Scotia, Ontario, Prince Edward Island, Quebec, Saskatchewan, Nordwest-Territorien und Yukon.



Über eine gewaltige 12,5 KM lange Brücke ist diese eher dicht besiedelte Insel mit dem Festland verbunden. Wir starten unsere Erkundungstour rund um die Insel im Uhrzeigersinn.


Am Nord Point der Insel weht ein recht konstanter Wind. Hier stehen die grossen und modernsten Windgeneratoren. Es ist kaum zu glauben wie leise diese sind. Nur unmittelbar neben dem Turn ist nur ein Wusch-Geräusch zu vernehmen - 100m daneben jedoch rein gar nichts mehr. Das Wind Institute of Canada hat hier seine Forschungsstation.



PEI wurde vor kurzem von zwei enorm gewaltigen Hurrikans heimgesucht. Hurrikan Dorian (07.09.19) und Fiona (23.9.22) haben je an der Nordostküste gewaltige Schäden angerichtet. Ganze Wälder, Bauernhäuser und Scheunen wurden wie Spielzeuge geknickt und zerstört. Wir schätzen, dass ca 1/3 des Waldes in dieser Gegend zerstört wurde. Es wurde viel Land an der Küste einfach ins Meer gespült, resp das Meer hat sich dieses einverleibt. Alles in allem, ein immer wieder deprimierender Anblick.

Die Küstenlinie am Cavendish NP hat auch darunter gelitten. Diese Küste ist ein Ferienparadies. Wir können zwar immer wieder zum Strand laufen, aber ansonsten ist der Park noch zu. Ob die Zeit bis zur Saisoneröffnung reicht, um all die Schäden zu beheben?

Die Küste war vor dem Sturm 20m weiter Meerwärts über den Steinen........



Nebst dem Tourismus ist die Landwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle. Der sehr fruchtbare Boden brachte der Insel den Namen ein, „der Kartoffelacker von Kanada“ zu sein.


Die grösste Stadt ist Charlottetown. Sie ist recht hübsch und historisch sehr bedeutend für die Staatsgründung von Kanada.

Im Hafengelände findet man das „world’s best ice cream“, das zu versuchen, zumal das Wetter auch stimmt, war natürlich ein must have!


In der Tat sehr lecker - wir bestätigen das Ranking!



Nun geht es mit der Fähre von Woods Island nach Caribou Ferry auf der Halbinsel von Nova Scotia.



In fast genau südlicher Richtung fahren wir nochmals in Truro bei dem Fundy Discovery Site und dem Tidal Bore vorbei. In einem Vorort von Halifax checken wir auf dem KOA-Camping ein, dem gleichen wie bei der Ankunft vor etwas mehr als einem Jahr. Nun heisst es Nelson für die Rückverschiffung vorzubereiten. Wir halten das gleich, wie bei der Hinverschiffung: Alles muss blitzsauber sein. Schliesslich wollen wir keine fremden Pflanzensamen nach Europa einschleppen. Für die Reinigung haben wir uns reichlich Zeit genommen.


In einer Nacht schrillten unsere Handys ALARM!!!!! Häuser an Strassenzügen in der nahen Umgebung werden evakuiert. Waldbrände in mehreren Vororten von Halifax und somit sehr Nahe bei uns, verwüsten grosse Flächen. Da der Wind natürlich das Feuer immer weiter anfacht, werden immer mehr Häuser an weiteren Strassenzüge evakuiert. Wir riechen den Rauch und sehen die bedrohlich grosse Rauchsäule. In der dritten Nacht dreht der Wind für uns glücklicherweise auf Süd und somit in die andere Richtung, weg von unserem Camp.



Der ganze Papierkram für Nelson und die Abgabe im Hafen ist dann nur so geflutscht. In knapp 2 Stunden war alles problemlos erledigt. So können auch wir ohne Stress und tiefen entspannt am 1. Juni 2023 unsere Rückreise per Flieger antreten.

Abgabe im Hafen von Halifax/NS


Hafen Hamburg


Drei Wochen später konnte Andy Nelson unbeschadet und voll funktionstüchtig im Hafen von Hamburg auslösen. Riccardo Gomez von der Hamburger Agentur Overlander-Shipping begleitete ihn durch alle Formalitäten, die ebenfalls total entspannt über die Bühne gingen.


Nach weiteren 5 Tagen Rückreise nach der Schweiz beschliessen wir unsere grosse Reise mit dem 3-tägigen Durotreffen im Klöntal unter Gleichgesinnten.

Durotreffen im Klöntal



Fazit

Anders als geplant, jedoch viel viel besser als je gedacht.


Wir stellen für uns fest:

  • dass wir ein unglaubliches Glück erfahren konnten

  • und dass Reisen ohnehin ein Supplement zum Leben ist

  • wir unglaublich dankbar sind, dass wir diese Reise überhaupt machen konnten

  • dass wir hoch privilegiert sind Träume erfüllen zu können

  • dass an guten wie an weniger guten Tagen reisen immer ein Luxus ist, der immer wieder zu schätzen ist – und sich, dessen bewusst zu sein





english text


Along the north shore of the Long Island Sound, we drove until the vicinity of Madison. We drove into a State Park and planed to spend the night at the campground. The campground with 550 sites is very large, but was also very closed. We positioned Nelson on the completely empty parking lot in front of it, but were chased away at 20:30 by a city employee, under threat of a police operation. Actually this is the first time this happens to us. After over a year of traveling through Canada and USA. At least, he tells us where to find the nearest Walmart PP. We leave the place in the dark.


The next day, we follow the Connecticut River Byway, from the mouth of the sea to the source, in an almost exact north course.

On the way, we visited the world's longest 2-span wooden bridge in Windsor with a length of 460ft and built in 1866. Only in 1943 the bridge toll was abolished here.

Near Lebanon, we spotted a deep gorge of a side arm of the Connecticut River. That was a real highlight of the day. Otherwise the area is lovely and seems rather unexcited. It's green and blooming now, yet it's still cold.

The more we follow the river, the higher we get into the mountains. It seems as if the snow just melted away yesterday. There are moose on the street again.



One of the cities we had left out a year ago, driving to the north in a big arc, is Québec. Since we still have quite a lot of time left, we decide to visit this metropolis.

We stayed at the only open campsite for three nights, which is located near the city. However, "nearby" is Canadian-relative. Unfortunately there is no scheduled public transport either. On the advice of the camp owner, we drive Nelson into the city, park at the harbor and explore the old town on foot. It was cold and windy during our visit. However, we can well imagine, how vivid life can be here in warmer temperatures. The city has many beautiful places, a lot of history (French / English) and flair. And then there is the outstanding building of Fairmont Hotel or Chateau Frontenac, which is depicted on almost every postcard.

Of course, we also visit the impressive chute (waterfall) on the other side of the river, in Montmorency. During our visit it had an enormous volume of water, so that some of the accesses to viewing platforms were blocked.


After this excursion into the heart of Canada, it appeals to us to explore the east coast of Maine / USA. Heading there, we made a stage stop in Lac-Mégantic, reached after 200 km. When we entered this village, we noticed that half of the village was missing, because the building structure seemed so inorganic. Lo and behold, while exploring the village, we found a monument that points out a terrible accident. A train, 72 tank cars filled with crude oil, hauled by 5 locomotives, ran without a driver towards the narrow curve in the middle of the village, at about 100km/h/60mls/h, after a breakdown in the station 11km/7mls away, derailed, exploded and claimed 47 lives.


On the way to the coast we do a time-lapse world trip: so we were in China, Moscow, Palermo, and Brighton until we come to rest in Belfast at an inlet of the Atlantic Ocean. These are the names of settlements, villages and small towns.


It is lobster season in Maine and in the many small fishing villages and harbors, an infinite number of colorful traps are waiting for catching use in the cold Atlantic.


We are here about 2 weeks before the tourist season starts. Most tourists visit this area for two reasons: 1. Eat cheap lobster and seafood in all sorts of variations/combinations.

2. Visit the Acadian NP.

Being non seafood lovers, we kind of feel totally out of place. Yet we want to check out the National Park. On our list are various hiking loops. Acadian NP is scenically varied and in the pretty main town "Bar Harbor" we enjoy the warmth of spring.


The Canadian Bay of Fundy has the world's highest tidal range of normal 13m/43ft and a springtide which goes up to 16m/53ft. In the city of Saint John, in New Brunswick, there is a great spectacle in slow motion to watch, named the "Reverse Fall". However, to observe this natural phenomenon, one needs a looooot of time and above all, loooooot’s of patience.

To capture all in its entirety, it is best on orienting oneself by the rocks in the river. Twice within 24 hours the Saint John's River changes the direction of flow. The river then "flows" upwards the rapids. In Saint John with the 8.5m/28ft high tidal range, the river bottles up at high tide until it flows inland with a lot of pressure and then moves out to sea again at low tide. Between low tide and high tide there is the "Slack Tide". The water then stands still. As we have seen in pictures, every now and then a motorboat or sailing ship floats over the rapids.


At Fundy NP we take a break for 2 days and do only small excursions.

The Rock Provincial Park is still closed, but we do it like other visitors: we park Nelson in the large and empty parking lot and walk around the boom.

Absolutely worth it. Here the usual tidal range is 14m/46ft. At low tide you have the opportunity to walk on the seabed of the Atlantic Ocean. It is strictly forbidden to pick up something and take it with you. However, the silt that sticks to the shoes can then be scraped and washed off toilsomely. There are special washing points.

In Moncton, we again marvel at the Tidal Bore, as we did at the beginning of the trip in Truro. Also here it rushes inland very impressively.


By visiting the province "Prince Edward Island“, or as the locals say PEI (pronounced: Pi-i-Ei), we visited the last province of Canada that can be reached on a road or slope. Only Nunavut is denied driving to, no road leads there.


In summary, we were in alphabetical order: Alberta, British Columbia, Manitoba, New Brunswick, Newfoundland & Labrador, Nova Scotia, Ontario, Prince Edward Island, Quebec, Saskatchewan, Northwest Territories and Yukon.


PEI, this rather densely populated island, is connected to the mainland by a huge 12.5km/7.7mls long bridge. We start our exploration tour of the island in a clockwise direction.


A fairly constant wind is blowing at the north point of the island. Here are the largest and most modern wind generators. It's hard to believe how quiet they are. Only immediately next to the turn a washing noise is to be heard - 100m away from it, nothing at all anymore. The Wind Institute of Canada has its research station here.


PEI was recently hit by two extremely powerful hurricanes. Hurricanes Dorian (07.09.19) and Fiona (23.9.22) have each caused enormous damage on the northeast coast. Complete forests, farmhouses and barns were kinked and demolished like toys. We estimate that about 1/3 of the forest in this area has been destroyed. A lot of land on the coast was simply washed into the sea, or the sea has annexed it. All in all, a depressing sight, again and again.

The coastline at Cavendish NP has also suffered from that. This coast is a summer holiday paradise. Actually we can always walk to the beach, but otherwise the park is still closed. Is there enough time until the season opens, to repair all the damage?


In addition to tourism, agriculture is the most important source of income. The very fertile soil earned the island the name of being "the potato field of Canada".


The largest city is Charlottetown. It is quite pretty and historically very significant for the foundation of the state of Canada.

In the harbor area you will find the "world's best ice cream“. This was of course a must have, especially since the weather is perfectly fine!


Now we take the ferry from Woods Island to Caribou Ferry on the peninsula of Nova Scotia. In an almost exactly southerly direction, we reach Truro again and pass the Fundy Discovery Site and watch the Tidal Bore. In a suburb of Halifax, we check in at the KOA camping. The same one as when we arrived, over a year ago. Now it is time to prepare Nelson for the return shipment. We handle it the same as when shipping out: everything must be squeaky clean. After all, we do not want to import foreign plant seeds to Europe. We took a lot of time for the cleaning.


One night our cell phones were screaming ALARM!!!!! Houses on roads in the nearby area are being evacuated. Forest fires in several suburbs of Halifax, and therefore very close to us, are ravaging large areas. As the wind continues to fan the fire, more and more houses on other streets are being evacuated. We smell the smoke and see the ominously large column of smoke. On the third night, the wind fortunately turns south and thus in the other direction, away from our camp.


All the paperwork for Nelson and the delivery at the port was so easy. In just under 2 hours everything was done without any problems. Therefore, we can also start our return journey by plane without stress and deeply relaxed on June 1, 2023.


Three weeks later, Andy was able to launch Nelson at the port of Hamburg undamaged and fully functional. Riccardo Gomez from the Hamburg agency Overlander-Shipping, accompanied him through all the formalities, which also took place in a totally relaxed manner. After another 5 days of returning to Switzerland, we terminate our big trip by a 3-days Duro meeting in the Klöntal, among same minded people.



Conclusion

Different than planned, but much much better than ever thought of.


We determine for ourselves:

  • that we were able to experience such incredible happiness

  • and that traveling is a supplement to life anyway

  • we are incredibly grateful that we were able to make this trip at all

  • that we are highly privileged to be able to fulfill our dreams

  • on good and on less good days, traveling is always a luxury, which has to be appreciated again and again – and to be aware of it

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1 Comment


UB Kunstmix
UB Kunstmix
Jun 08

Moin,

Ich hoffe es geht euch gut.

Hatte in Kolumbien mein Handy verloren und eure Nummern nicht mehr😵‍💫

Seit ihr schon wieder auf Reisen oder noch innere Schweiz?

Liebe Grüße Uli&Manu

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