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  • Andy B.

Canyonlands und Arches NP

For the English summery scroll down



Wie wir bereits von vergangenen Besuchen in Southern Utah wissen, sind da viele umwerfende tolle Nationalparks lokalisiert.

Vor zehn Jahren haben wir für uns die beiden Nationalparks Canyonlands und Arches „entdeckt“. Damals haben wir uns vorgenommen, uns beim nächsten Besuch viel mehr Zeit zu nehmen, um diese beiden Parks gründlicher zu besichtigen. Alles in allem verbrachten wir 10 Tage in diesen beiden NP’s, und es gäbe immer noch soooo vieles zu erkunden…….


Wie im letzten Blogbeitrag geschrieben, waren wir froh, Salt Lake City verlassen zu können. Via den „Cottonwood Pass“ (ungeheuer steil) und Heber City (viele Schweizer Auswanderer, die dort sesshaft wurden), sind wir über den „Soldier Summit“ nach Helper, einer „Pioneer Town“ gekommen, wo wir für 1 Nacht blieben.



Von Norden herkommend war in der Ortschaft Green River, in einem etwas auffälligen Café, unsere letzte Fahrpause vor den beiden Nationalparks.



Canyonlands National Park

3 Tage verbrachten wir mit Wandern und Erkunden von „Island In The Sky“, einem der drei Teile, die den Canyonlands NP bilden. Wir quartierten uns für 3 Nächte auf einem BLM (Bureau Of Land Management) Campground ein. Diese Campgrounds kosten wenig oder nichts. Sie sind aber immer etwas ausserhalb eines NP.


Einen Höhepunkt für uns stellte der „Shafer Trail“ dar. Fahrerisch viel anspruchsvoller als eine gewöhnliche Gravel Road, führte die Piste über ordentliche Stufen und Felsabsätze. Für Nelson und den Chauffeur - unter dem Titel „Artgerechte Haltung“ - ein wahres Freudenfest. Die Beifahrerin fotografierte wie wild, um sich von der Steilheit des Geländes abzulenken. Vor Allem der letzte Teil des„Shafer Trail“ aufs Plateau zur Grand View Road hoch, hat es in sich. Leider konnten wir den „White Rim Trail“ nicht fahren. Nelson ist in zwei Sektionen wegen überhängenden Felsen ca 30cm zu hoch.

Immer wieder faszinierende Ausblicke



Wie vielfältig die Landschaft vom Green River und Colorado River in hunderttausenden von Jahren bearbeitet wurde, ist schlicht und ergreifend grossartig. Die letzten 310 Millionen Jahre Erdgeschichte liegt wie in einem aufgeschlagen Buch vor uns. Hochfaszinierend!

Ein kurzer Wetterumschwung brachte Schnee für einen Tag



Arches National Park

Der bei Besuchern sehr beliebte Arches NP haben wir ebenfalls ausgiebig erwandert. Früh am Morgen sind wir reingefahren, um den selbst im Spätherbst möglichen, langen Wartezeiten am Eingang zu entgehen. Tolle, kurze oder lange Trails, führen zu einmaligen Naturwundern. Hier im Arches NP, seit 1929 Schutzgebiet, ist die grösste Konzentration an Steinbögen zu finden - Weltweit. Im ganzen Parkgebiet von über 300 km2 sind mehr als 2000 Steinbögen gezählt worden. Campiert haben wir auch hier etwas ausserhalb des Parks auf BLM Land, um am nächsten Tag von hinten her, wieder in den Park zu fahren.



Als Zentrum für die beiden Nationalparks dient Moab. Dieses Dorf ist sowohl auf Individual- als auch Massentourismus eingestellt. Hotel reiht sich an Hotel. Dadurch werden die Einheimischen aus der Ortschaft verdrängt, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Moab bietet alle Einkaufsmöglichkeiten, damit man sich für längere Zeit „Outdoor“ aufzuhalten und beschäftigen kann. Hier verabredet man sich, trifft sich in Bars und Restaurants, tauscht Erfahrungen aus oder bucht diverse Abenteuer-Trips bei den vielen Anbietern.



Via den Südeingang zum „The Needles“ genannten Teil des Canyonlands NP, entdecken wir ganz andere Facetten des Parks. Auf dem Weg zum Parkeingang liegt der Newspaper Rock. Diese Petroglyphs sollen ungefähr 2000 Jahre alt sein. In der Navajosprache heisst dieser Fels „Tse’Hone“ was in etwa heisst: Fels der Geschichten erzählt.



The Needles“ ist im Gegensatz zu „Island In The Sky“ und „Arches NP“ wenig vom Massentourismus heimgesucht. Der Park ist kaum mit dem Auto erkundbar – man muss lange wandern, um die Schönheiten von nah zu sehen. Es gibt Trails mit sehr anspruchsvollen Wanderungen, welche vorbei an fantastischen Steinformationen und durch Slot Canyons führen. Wir waren/sind begeistert. Bei einem nächsten Besuch dieser fantastischen Gegend wollen wir noch den dritten Teil des Canyonlands NP, „The Maze“, erwandern. Dieser Teil ist der Abgelegenste und Unberührteste.



Zwei Gebiete, die wir in Utah unbedingt besuchen wollen, sind „The Goosenecks“ und „Valley Of The Gods“. Das ist die kleine Schwester des berühmten „Monument Valley“, welches wir von früheren Reisen her kennen und dieses Mal auslassen werden. „Valley Of The Gods“ bietet tolle Landschaft, kaum Touristen und dieselbe Art von Felsformationen. Das alles „for free“ und auf „kleinerem“ Raum.

Goosenecks State Park


Valley Of The Goods



Wir sind jetzt auf dem Weg zu unseren Freunden in New Mexico. Doch auf dem direktesten Weg wollen wir dann doch nicht dahin. In den Bergen von Colorado locken noch drei Pässe, ein jeder über 3’300müM, und der „Million Dollar Highway“, angeblich die schönste Bergstrasse der USA. Der Name soll von daher stammen, dass beim Bau der Strasse 1880, eine jede Mile 1 Million Dollar gekostet hätte. Die Strasse verbindet viele historische Gold- und Silberminenstätte.

Wir wussten, dass morgen viel Schnee fallen wird, also machten wir uns früh auf die Socken, um diese Strecken in einem Tag absolvieren zu können. Wir wollten nicht eingeschneit werden, obwohl Telluride ein bekannter Wintersportort ist.

Die ehemalige Minenstadt Silverton ist wie ausgestorben, weil die Dampfbahn von Durango her in der Winterpause ist und daher keine Touristen mehr heranschaufelt.

Telluride/CO


Silverton/CO




Der Winter holt uns dann doch noch ein. Auf unserem eingeschlagenen Weg nach Pagosa Springs (Empfehlung unserer Freunde), ereilen uns Schneefall und Wind. Also geniessen wir Erholung in den Hot Springs und gönnen uns eine entspannende Massage.



In der Nacht schneit es weiter und es wird noch kälter. Die Strassen sind eisig und so glatt, dass wir uns am nächsten Morgen entschliessen, mit der Weiterfahrt zuzuwarten. Zu gross ist die Gefahr, dass wir von schlitternden Fahrzeugen gerammt werden könnten. Am Nachmittag hat die Sonne das Eis aufgetaut, sodass wir unseren Weg nach Süden fortsetzen konnten. Noch eine Nacht in Cuba/New Mexico und schon sind wir nur noch eine Tagesetappe von unseren Freunden entfernt.



For our English speaking friends:

Summery

We visited these NP in 2010, knowing we have to come back, because we were so enthusiastic about them. This time, we planed more days to discover them. Yet, there is never enough time, since there is so much to see and do…..


We left Salt Lake City via „Cottonwood Pass“ (tremendously steep) and Heber City (not founded, but settled by many Swiss and Austrians, which is very visible) and drove over the „Soldier Summit“ to Helper, where we stayed 1 night.


In Green River, a small but important town for the National Parks overflow tourism, we drank a coffee in a peculiar café.


We hiked 3 days in „Island In The Sky“, which is one of three parts in Canyonlands NP. We camped on BLM land (Bureau Of Land Management). These campgrounds cost nothing or only little, but are always outside of the NP. Meaning, each day one has to drive in and out the NP.


A true highlight of a road was the „Shafer Trail“, as well for the driver Andy as for the expedition truck Nelson. While the co driver Monika tried to ignore the steepness of the terrain by shooting too many photos out of the window. The dirt road, leading over uneven and often narrow rock landings, is very challenging. Nelson was fine for the „Shafer Trail“, and we ended the trip on the top Plateau „of Island In The Sky“. Andy would have loved to drive the "White Rim Trail" but Nelson would be in certain sections too high.


It is fascinating and gripping how diverse and multifaceted the landscape is, which got formed in x-thousand of years by the Green - and Colorado River. The history of the earth lies like an open book in front of your eyes. Just stunningly beautiful.


Arches NP is the top magnet of the area. Even in off season, there are long waiting hours. Therefore we entered the park very early in the morning. Various short or long hiking paths lead to the natural wonders of arches. Put under protection in 1929, the NP, has the biggest concentration of stone arches - worldwide. The whole park of 300km2 counts more than 2000 of them, in all sizes and shapes. We also camped outside the park on BLM land and drove in and out every day.


The town Moab is the center hub of the 2 NP. Moab has both, individual -and mass tourism. Hotels and motels, one after the other. The locals are forced out of the town, since they can’t afford the rents anymore. One can hear a certain frustration and anger. Yet they all live off the tourist industry. Moab offers everything for shopping, repairs, eating and drinking and organized adventure trips. People meet here accidentally or on purpose to exchange experiences and fill up their stock.


Many miles south of Moab is the junction to the Canyonlands park section „The Needles“. Before the actual entrance, we passed the „Newspaper Rock“. The petroglyphs are around 2000 years old. In the language of the Navajo Indians this rock is named „Tse’Hone“, which means roughly „rock which tells stories“.


This part of the park is different from „Island In The Sky“. There is hardly any mass tourism, because the park is not meant to be enquired by car. One needs to hike long and strenuous paths to see all the beauty from up close. The hiking trails are demanding, yet lead to fascinating rock formations and slot canyons. We were thrilled. On our next trip to this area we want to visit the third part of „Canyonlands“: „The Maze“, to be known as the remotest and most pristine section. It needs good preparation.


The Staate of Utah offers beautiful landscape, among are „The Goosenecks“ and „Valley Of The Gods“. The later is the little sister of „Monument Valley NP“. It presents similar stunning rock formation in a red color. The dirt road meanders through the terrain. It is BLM land, it’s for free and smaller than the more famous NP.


We are on the way to our friends in New Mexico, but decided to do a detour. It is tempting to ride into the mountains of Colorado. There are 3 high passes, each one of them well over 3’300 meter (11’000ft) above sea level. And there is the „Million Dollar Highway“, which counts to be the most beautiful mountain road in the US. It was built in 1880 to connect the historical gold and silver mining towns and got its name, allegedly because each mile had cost 1 million Dollar in those days. We knew there would be heavy snowfall the next day and therefore we decided to drive the 3 passes in 1 day. Of course its crazy, yet we didn’t want to get snowed in and be stuck. The town Telluride was still busy with people, but the former mining town Silverton was empty. Tourists take the famous steam train from Durango, which drives along and in the canyons and then the passengers flood the village. But the season is very short.


Nevertheless, the winter catches up on us on the way to Pagosa Springs, a place our friends recommended to stop. Hence we enjoyed relaxing in the natural hot springs and indulge in massages. It kept snowing the whole night through and the temperature dropped. Therefore the streets were covered with snow and ice the next morning. We decided to wait for a while, since we didn’t want to be hit by a sliding car. The sun did an excellent job and we were able to move on in the afternoon. One more stop in Cuba/New Mexico. From there we should make it in 1 day to Lemitar to the farm of our friends Brigitte and Trevor.


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