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  • Andy B.

Nova Scotia West und dann Ost

Nun sind wir schon seit 4 Wochen in Kanada.

Da wir sehr lange auf Nelson warteten, haben wir die Zeit für die Erkundung von der westlichen Seite von Nova Scotia mit einem Mietauto genutzt. Von der Landschaft, obwohl unsere Route eigentlich immer sehr nah am Meer entlang führte, ist zumindest an der Südküste wenig zu sehen – es hat einfach zu viel Wald. Und da wo der Wald nicht ist – ist sicherlich eine Einfahrt zu einem Privatgrundstück. Also Meeranstoss ist unserer einfacher Erkenntnis nach, mehrheitlich Privatsache.

Hübsche Dörfer wie Lunenburg, gibt es wenige, dafür sind sie umso schöner.


Der meistfotografierte Leuchtturm: Peggy's Cove


Lunenburg

SR111 Memorial


Sicherlich war Peggy’s Cove ein Must, mindestens für einen Schweizer Aviatiker, wie Andy einer ist. Das SR111 Memorial ist schlicht, einfach, aber würdig gestaltet. Uns hat es beeindruckt. Auf der anderen Seite der Bay, gleich an der Bayswater Beach ist die zweite Hälfte des Memorial, da sind die Namen der Passagiere und Crew aufgeführt. Das Memorial wurde auf beiden Seiten der Bucht angelegt, weil Mitglieder beider Gemeinden, Peggy's Cove und Bayswater, je einen enormen Einsatz bei der Bergung der Überresten und später bei der Betreuung der Angehörgen geleistet haben. Link


SR111 Memorial



Was für eine Überraschung: Es gibt gute Weine aus Nova Scotia. In der Gegend von Wolfsville an der Nordküste sind gleich mehrere Weingüter die echt gute Weine produzieren. Es sollen rund 80 Winzer Reben hegen und pflegen. Die Trauben werden von 8-10 Domaines weiterverarbeitet. Die grosse Spezialität der Gegend sind Eisweine.


Lightfood&Wolfville (der Rosé ist schlicht super)



In Truro konnten wir einem Naturspektakel zusehen, das 2x täglich stattfindet: Der Tidal Bore. Dazu muss man verstehen, dass in der Bay of Fundy, der weltweit höchste Tidenhub von bis zu 16m Differenz stattfindet. Am Ende der Bay mündet ein Fluss in das Meer. Normalerweis fliesst ein Fluss „bergABwärts“. Aber eben, selbst 6.5 km Landeinwärts, kehrt das Spektakel die Flussrichtung und der fliesst in rasendem Tempo bergAUFwärts.


Vom Standort aus gesehen, der Beginn



und 35 Minuten später sah das so aus.



Am Donnerstag 21. April konnten wir Nelson auslösen. Zusammen mit unseren neuen Bekannten Zolt und Emese gingen wir zum Spediteur, zum Zoll und dann zum Hafen.



Nachdem wir Nelson unbeschadet aus dem Hafen auslösen konnten, machten wir uns subito auf den Weg zum Grosseinkauf für Essen, Treibstoff für Nelson, Gas zum Kochen und Trinkwasser bunkern. Nach der ersten Übernachtung auf einem noch geschlossenen Campingplatz, ging die Tour Richtung Nordosten zum Cape Breton. Ebenda ist der weltberühmte Strassenabschnitt Cabot Trail auf unserem Programm. Der Link dazu.


Auch dieses Wetter gehört dazu:




Drei Bilder als Beispiele für Begegnungen:






Ein weiteres Highlight vom Capot Trail ist für uns sicherlich der Skyline Trail. Auf einer drei stündigen Wanderung konnten wir die Schönheiten dieses Landstrichs bei schönstem und relativ warmen Wetter erleben.




Auf der Ostseite von Cap Breton gilt es eine sehenswerte Attraktion zu besuchen: das Fortress Louisbourg. In seiner Blütezeit um 1750 war der dazugehörige Hafen der 3.-Grösste an der Ostküste aller Amerikas. Die hervorragend rekonstruierte und unterhaltene Anlage stellt aber nur ca 1/5 des einstigen Umfanges dar. Wir waren an diesem späten Nachmittag die einzigen Besucher. Es ist halt noch keine Saison und die Touristen kommen erst ab Ende Mai. Link


In North Sydney sind wir auf die RoRo- und Passagierfähre nach New Foundland. Unglaublich, was da an Lastwagen und Containern reinpasst. Die 6-stündige Überfahrt verlief einigermassen ruhig. Die Hafeneinfahrt in Port-aux-Basque ist so was von eng, die Wende im Hafen so was von difizil und dann noch rückwärts einparken - also wirklich - das war ein Meisterstück der Crew. Wir waren echt beeindruckt!


Und dann dieser Gruss:


Wir wurden in Nova Scotia immer wieder darauf Aufmerksam gemacht: Be aware of the Moose! Das hat hier in Kanada möglicherweise die gleiche Bedeutung wie: Gute Fahrt oder so ähnlich.


Aber gleich nach dem Willkommensgruss diese Tafel:

Selbst am dritten Tag in NL und auch abseits des grossen Trans Canada Highways (TCH) - wir haben noch keine Moose gesehen.

For our English speaking friends


Finally on April 21 we could pick up Nelson at the harbour. We wanted to be at the agent's office at 8 AM. The evening before, we parked the rented car very close to the hotel. While I was waiting with our bags in the hotel lobby, Andy went to get the car and didn't return for 15 minutes. It turned out, that he was just in time at the parking lot to see the car on a thow away truck ready to leave and a police woman next to it. He learned that he was 10 minutes past the legal time to park there. Fortunately, he was able to pay CAN $ 150 in cash to get the car instantly back, by credit card it would have meant to pick it up on the other side of the bay. After all, we were lucky. What a hassle it would have meant otherwise.


After the agent, we drove to the custom and then to the harbour. All went well and at 9:30 AM we got Nelson. While I was puting away all the clothes and stuff which were in our luggage, Andy returned the renting car. Afterwards we spent the day to buy food and fill up the diesel-the gaz-and the water tank.


The next day we drove direction Cape Breton, where we wanted to drive the world famous Capot Trail. It is beautiful and we took our time. We also hiked a cupple of times. A must is the Skyline Trail and best, we walked it on a sunny and rather warm day.


We often get a thumb up for Nelson from all kind of people. Our RV looks so diffrent from the RV's they know. These are the big ones, with more than one slide out and onboard generators for aircondition or heating. We are asked all kind of questions, about this and that. Canadians are very open and friendly.


Before we went on the ferry to New Foundland and Labrador (NL), we visited the fortification Louisbourg. We were late in the afternoon and the only tourists. We strolled around the once 3rd biggest harbour in the Amercas. They rebuilt about a 5th of what is was. It's well done and impressive.

We spent the night close by on a parking field, just by the sea. There was a pond nearby and the shrieking frogs put us to sleep.


2 days later we left from North Sidney by a big ferry to Port aux Basque NL. The sea was not too rough and the 6 hours went by fast. We couldn't believe how narrow the entrance of the harbour in Port aux Basque is. The captain did an excellent job, because he also had to turn the whole ship in the basin and park backwards in.


Although since our arrival everyone says "watch the moose", we never saw one yet. But we saw squirrels, rabbits, beaver, Bald Eagles, Blue Jays, American Robins, Europian Starlings, Glossy Ibis, doves and crows. One day, and hopefully not jumping out from a ditch in front of Nelson, the moose will appear.



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