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  • Andy B.

Westliches Kanada und Alaska

Deutsch:

In diesem Blogbeitrag erfahren wir die Kanadischen Rockies, fahren weiter nordwärts bis an den Arctic Ocean, oder auch Beaufort Sea genannt, wieder etwas südwärts und in westlicher Richtung nach Alaska. So viele Strassen gibt es in Alaska nicht, sie sind fast alle im Südosten des Staates. Und was die Bevölkerung anbelangt, hier ein paar Kennzahlen: Alaska ist 5x so gross wie Deutschland oder 42x grösser als die Schweiz. Die Bevölkerungsdichte Schweiz= 217 Personen/km2, Deutschland= 233 Personen/km2 und Alaska 0.4 Person/km2


English

You get to know something about the Canadian Rockies, we drive until the Arctic Ocean (Beaufort Sea), head southwards and to the west to Alaska USA.

Most of the Hwys in Alaska are in the southeast of the State.

Alaska is 5 times as big as Germany and 42 times bigger than Switzerland. In Switzerland you have 217 people/km2 , in Germany 233 people/km2 and in Alaska 0.4 people/km2 .




Uns wurde allenthalben eingebläut, dass die Campingplätze in den kanadischen Rockies zT auf zwei Jahre hinaus ausgebucht seien. Ohalätz, wir konnten von Calgary aus über die Homepage der Nationalparkverwaltung relativ kurzfristig buchen. So verbrachten wir in Banff und Jasper NP auf einem der offiziellen Campgrounds je zwei Nächte. Ein Busbetrieb vom Camping in die Stadt Banff und zurück funktioniert leidlich. Als verwöhnte CH’ler sind wir gewohnt, dass der Bus mehr oder weniger nach Fahrplan fährt. Nun, wir lernten, dass es auch anders geht, oder eben nicht geht.

Am zweiten Tag besuchten wir organisiert die beiden Bergseen Lake Louise und Lake Moraine. Mit einem Tour Guide, der als Wissenschaftler in diesen Nationalpärken viele Jahre gearbeitet hat, machten wir einen wahren Glücksgriff – so viele fundierte Informationen in so kurzer Zeit zu erhalten, hat unseren Wissensdurst mehr als gestillt. Thank you Jeff!!


Although we were warned by many Canadians not to get a campground site, if we haven’t done a reservation in 2020, we were able to get 2 nights in Banff and 2 nights in Jasper National Park. In Banff was a public transportation from the campground to the town available. But being Swiss and used to a system that works, the transportation in Banff was a nuisance. To see the famous Lake Louise and Lake Moraine we booked a guided bus tour. That was great, because we had an excellent tour guide and driver. He fed us with much and various information. He used to work as a scientist in the National Park and knew so much. Thank you Jeff!



Lake Louise

Lake Moraine



Unsere Fahrt auf dem Icefields Parkway hat uns landschaftlich sehr gut gefallen. Nur beim Colombia Icefield selber sind wir staunend gestanden, und schauten den anderen Touristen zu wie sie für horrendes Geld für ein paar Minuten auf den Gletscher gehen können, mit vorheriger Busfahrt zu einem Spezialbus der sie auf den Gletscher fährt.


We drove the Icefields Parkway from Banff to Jasper and we liked it a lot. It leads through a beautiful landscape. We were amazed how many people the bus took, to have access onto the Colombia Icefield itself. And then take another special bus to put a foot on the glacier. The tour costs a fortune and doesn’t last long.



Für den Jasper NP hatten wir uns einige Bergwanderungen vorgenommen. Nur das Wetter spielte uns einen Streich uns somit blieb es bei einer Regentour in der Nähe des Diamond Lake gleich oberhalb Jasper. Dafür sind uns, wie auch in Banff, auf dem Campground Elks mit ihren Jungen bis vor den Nelson gelaufen um das frischeste Gras zu finden.


We wanted to go hiking in Jasper National Park, but the weather turned bad. It became cold and rainy. Therefore we choose a hike close to Diamond Lake, which lies just above Jasper. It was nice yet we were soaking wet afterwards. As in the Banff campground there were Elks with their calves at the campground in Jasper. They came very close to the vehicles and they sat down to chew the cud.



An einem Übernachtungsplatz auf unserem Weg nach Norden haben wir Lana und Dwaine kennengelernt. Die beiden Farmer waren unterwegs zu einem Rodeo. Sie haben uns überzeugt, spontan mit Ihnen an diesen Anlass zu gehen. Am übernächsten Tag trafen wir in Rio Grande Alberta / Canada am Rodeo ein. Ein richtiger Grossanlass für diese Region, aber klein genug um authentisch zu sein. So viel Natürlichkeit und Herzlichkeit, selbst im Umgang mit den Tieren, hat uns total fasziniert. Man darf sich dennoch zu Recht fragen, ob das immer noch Zeitgemäss ist. Aber Dwaine hat uns versichert, dass er die Fähigkeiten im Einfangen und Fesseln, zB eines Kalbes, fast täglich in seiner Arbeit braucht. Muss ein Tier in einer Herde separiert werden, so wird das halt auch im Jahr 2022 immer noch nach alter Cowboy-Manier gemacht.

Wir wurden wie VIP’s behandelt und der Speaker und die Sängerin haben uns immer wieder speziell begrüsst und willkommen geheissen, als die 2 Schweizer, die noch nie an einem Rodeo waren.


On a place where we stayed for the night, we met Dwaine and Lana. We sat and chat at a campfire. They were on the way to a rodeo in Rio Grande / Alberta. Somehow they managed to persuade us to join them. It was not a big rodeo, like the stampede in Calgary. Much more family style and rather small. We all parked on the grass, next to horses and their trailers and giant camper vans. We admit, it was fascinating to see this cowboy work, put into competition or show and we trusted their assuring, that none of the animals get hurt. They love their stock and horses and it is their capital. Dwaine and Lana are ranchers and Dwaine still catches a calves leg with the lasso, since it’s the only way to separate it in a herd of others.

We were treated as VIP. The speaker and the singer Tracey, a friend of Dwaine and Lana, announced us several times as the friends of Switzerland who have never been to a rodeo before. Followed by cheering and clapping. And we took the chance to dance the night away.





Wir haben erfahren, dass ein Hangrutsch, ausgelöst durch einen geborstenen Biberdamm, eine (die) Hauptstrasse verschüttet hat. Zudem ist weiter nördlich durch Waldbrände ein HWY geschlossen. So verbrachten wir drei Tage „on hold“ in der Stadt Dawson Creek. Diese Stadt ist gleichzeitig auch die „Mile 0“ des Alaska HWY. Diese Landverbindung nach Alaska wurde nach einem Angriff der Japaner auf zwei Aleuten Inseln in knapp 9 Monaten erstellt. Binnen zwei Wochen nach dem positiven Entscheid des US-Kongresses begannen die Arbeiten an der 1500 Meilen langen Strasse bis Delta Junction in der Nähe von Fairbanks in Alaska.

Für uns war die Fahrt auf dem Alaska Highway, und da vor Allem der Streckenabschnitt von Fort Nelson nach Liard River, auch wegen den vielen Wildtiersichtungen eindrücklich. Moose, Elk, Black Bears a gogo, Mountain Goat, Bighorn Sheep, Wood Bison und Buffalos säumten den Wegesrand


We got to know, that the Alaska Highway was closed due to a landslide which a beaver was blamed to be guilty of. Its dam broke! Further north was a wild fire, making it impossible to use that Hwy. Therefore we decided to make a hold in Dawson Creek. Here starts the „mile 0“ of the Alaska Hwy or Alcan Hwy, as it is also named.

After the Japanese attack of 2 Aleutian Islands, the US congress decided very fast to build 1500 miles Hwy to Alaska. At that time there was no road connection to the mainland. Within 8 months and 3 weeks the Hwy got finished mainly by soldiers, but with the help of indigenous people, who knew how to find the best route. What an effort! The road in those times was single lane and muddy.

We enjoyed the drive along this Hwy, especially from Fort Nelson to Liard River. On this passage we saw many Moose, Elk, Black Bears, Mountain Goat, Bighorn Sheep, Wood Bison and Buffalos.



Muncho Lake


Wood Bison


Dempster HWY

Einen Sehnsuchtsort den Andy unbedingt besuchen möchte ist die Ortschaft Tuktoyaktuk. Diese Ortschaft an der Beaufort Sea, auch als Arctic Ocean bekannt, ist weitere 180 km nördlich von Inuvik. Bis 2017 war in Inuvik Ende der 735 km langen Strasse, ausser im Winter. Dann nämlich führte eine ice road bis nach Tuk, wie die Einheimischen diesen Ort abgekürzt nennen. Nun lässt sich diese Ortschaft auch im Sommer erreichen. Der Dempster ist eine gravel road. Bei unserem Befahren nordwärts war die Piste in tadellosem Zustand bis Inuvik. Die restlichen KM waren tiefes Kies und arges Waschbrett.

Gut vorbereitet ist die ganze Strecke eigentlich keine grosse Herausforderung, zumindest nicht für Nelson. Zwei wichtige Entscheidungen sind zu treffen: 1. Genügend Treibstoff für die Strecke und 2. Ersatzreifen. Es gibt in Eagle Plains, das auf halber Strecke und kurz vor dem Arctic Circel ist, eine Tankstelle mit dem einzigen Hotel auf der Strecke. Inuvik und Tuk haben auch Tankstellen und zudem auch Reifenservice, wer das benötigt. Etwas Bodenfreiheit kann nicht Schaden, werden doch an den beiden Fähren (Peel -und Mackenzie River Crossing) die Rampen täglich je nach Wasserstand neu mit dem Bagger geschaffen.

Da die Strasse am Arctic Ocean endet, darf gewendet werden und man schaut die ganze schöne Strecke auf dem Südwärtsteilstück von der anderen Seite an. Uns haben insbesondere die Ogilvie- und Richardson-Mountain mit den dazugehörigen Hochebenen sehr sehr sehr gut gefallen. Alles in allem haben wir 6 Tage auf dem Dempster verbracht.


Of all the Hwys, the Dempster Hwy was the one, Andy wanted to drive the most. After all he has read, he just needed to go to Tuktoyaktuk. It’s the town right at the Beaufort Sea, or also known as Arctic Ocean. Tuktoyaktuk is about 180 km north of Inuvik. Until 2017, Inuvik was the end oft he 735km long road, at least in summer. In winter there was an ice road to Tuk, how the locals name the place. The Dempster Hwy is all gravel road. The days we drove the piste, it was in good condition until Inuvik. From there on, it was heavy washboard. On the way out, after a rainy day, it was deep mud and therefore Nelson got its share of dirt.

The travel of the road needs a bit of organization and a car in good condition, a spare tire is helpful. Absolut necessary is to stock up food and water and gas or diesel. There is not much on the way. In Eagle Plains, about half the way, there is a hotel and a gas station. Inuvik and Tuk have gas as well and one finds also tire service there. The campground in Tuk costs a fortune, offers nothing, except to park directly at the oceanfront. The mosquitos love the place too. We didn’t stay there, and returned to Inuvik, where we went out for dinner.

Twice the road is ending at a river and one needs to take the ferry across. Both rivers, Peel and McKenzie River are mighty. There is no pier for the ferry, since the water level changes daily. The ramps are made with the landmass at the river every day new.

The road leads through an area, which was ice free in the last ice age. It is called Beringia. The landscape is very special, epic and beautiful, existing of mountains made out of loose gravel in many color. We liked the Ogilvie and the Richardson Mountains a lot.








Wieder zurück auf dem Klondike HWY sind es nur noch 40 Km bis Dawson City, der Inbegriff einer Goldgräberstadt.


Returning from Dempster Hwy on to the Klondike Hwy, it takes about 40 km to reach Dawson City. This village is the-mother-of all gold towns. They celebrate their rich history of the Klondike gold rush. The town is kept in western style and they make most the money during the summer months, when tourists flood the town, visiting the shows and museum or wash gold themselves.






Die nachfolgende Strecke nach der Fähre über den Yukon River bei Dawson City bezeichnen wir ebenfalls als einen Höhepunkt. Bei schönstem Wetter beführen wir den Top Of The World HWY Richtung US-Grenze. Diese Strasse führt untypisch nicht im Tal, sondern auf Kreten mit aller bester Aussicht aufs Umland. Man fühlt sich on Top Of The World.


We left Dawson City by ferry over the Yukon River. It looks adventures because the river current is strong. On the other side begins the Top Of The World Hwy. This road leads along many different crests. The view is fantastic, since you are on the top all the time. The Hwy brings you to the lonely US border control and beyond, passing the touristy town named Chicken, until it then turns into the Alaska Hwy by Tok.





Mit dem Besuch von Fairbanks und Anchorage erfüllten wir einen Wunsch von Monika. Fairbanks ist eine quirlige Universitätsstadt die sich insbesondere auf die Erforschung der Aurora Borealis spezialisiert hat. Eine Universität mit eigener Raketenstartrampe und einer Missile Range, das hat was.

Anchorage ist die Grossstadt mit rund 300'000 Einwohnern. Lebendig und auch etwas laut begegnet uns diese Stadt. Am westlichen Ende ist eine Air Force Base mit den Kampffliegern, im Süden der int. Flughafen der vor allem von den Expressdiensten und anderen Frachtfliegern als Logistikzentrum beansprucht wird und mitten in der Stadt ist der Zivile- und Businessflughafen angesiedelt. Der weltgrösste Wasserflugzeugflughafen mit, im Sommer, um die 800 Starts pro Tag ist ebenfalls noch fast in der Stadt. Also oben ist viel Verkehr, unten hupt der Zug ständig und auf dem grossen Parkplatz nahe des Visitor Center ist ein Musikfestival. Dennoch – die Stadt liegt in grandioser Landschaft mit dem Meer und diversen National- und State Parks vor der Haustüre. Die Kenai Peninsula, nur eine Fahrstunde von der Stadt entfernt wird auch als der „Playground of Alaska“ genannt. Alle Outdoor Aktivitäten sind da zu finden. Zur Zeit ist gerade Lachswanderung, also wird gefischt was die Rute, resp. der Fluss / das Meer hergibt.


Monika wants to go to Fairbanks and Anchorage to get the feeling of urban life.

Fairbanks has a university, specializing on the research oft he Aurora Borealis. They have their own rocket launch pad and a missile range. At the time we were there, the people celebrated the golden days and the town was very lively with festivities and music.

Anchorage is a city with about 300'000 inhabitants. In terms of surface area, it is huge. There is a US Air Force base as well, which is tremendously big. Anchorage has several airports anyway: in the middle of the city is the civil and business airport, in the south the airport for freights and express services and during summer, about 800 water plane pilots a day ask also for airspace over the sky of Anchorages surroundings. At the place where we stayed in Anchorage, we heard the noise oft he planes, the very loud horns of the trains and the music and singing coming from a near by festival.

The city itself lies fantastic, at the sea, with mountains and National- and State Parks close by. The Kenai Peninsula is just an hour drive by car away. This Peninsula is nick named as the „playground of Alaska“. You find all out door activities there. Fishing is the people passion. They fish salmon at the moment and they are allowed catch too much in our opinion.



Mt. Denali






Da wir weder fischen noch jagen, noch kanufahren und auch keinen ATV haben, beschränken wir uns auf Hiken, also Wandern. Auch das wird hier mit Enthusiasmus betrieben. Mit Sack und Pack von Freitag bis Sonntag Campen am Gletscher, am See, am Meer oder am Fluss ist jedes Wochenende zu beobachten. Da wird es für uns Langzeitreisende jeweils etwas eng, einen geeigneten Platz zu finden.

In Seward wollten wir in der Nähe des Hafens nächtigen, denn wir hatten online, einige Tage vor Ankunft, einen 6 stündigen Cruise gebucht, in der Hoffnung Wildlife auch auf und im Wasser zu sehen. Um 7:30 mussten wir dort sein und einchecken. Es war ein wunderschöner, wenn auch kalter Tag. Die „Ausbeute“ war hervorragend und wir konnten uns an ganz vielen Meeressäugetieren, Vögeln wie Puffins sowie ins Meer ragenden Gletschern erfreuen.


Ein weiteres tolles Erlebnis war die Fährfahrt von Whittier nach Valdez. Relativ günstig im Preis, da die Fähre als öffentliches Verkehrsmittel gilt und Alaska Marine Highway heisst, ersparte dies uns viele Kilometer Strassenfahrt via Anchorage nach Valdez. Ähnlich wie die Hurtigrutten in Norwegen, versorgt die Alaska Marine Highway viele abgelegene Siedlungen an der Pazifikküste ohne Landverbindung. Die Hauptstadt von Alaska (Juneau) zB. ist nur mit dem Schiff oder Flugzeug erreichbar.


Der Wrangell-Saint Elias Nationalpark, jüngster und zugleich grösster Nationalpark der USA, ist für uns ein ganz besonderes Highlight. Bei schönstem Wetter erkundeten wir mit Freunden zusammen die alte Minenstadt Kennicott. Sie wird durch den National Park Service zT restauriert, sowie die Häuser vor dem Verfall gerettet und für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heraussticht das 14-stöckige Gebilde in dem das Erz zermahlen und anschliessend durch Schwerkraft konzentriert wurde. Selbstverständlich hatte Kennicott Eisenbahn Anschluss ans Meer, nach Cordova. Die Strasse die hierher führt, ist mehrheitlich auf dem damaligen Bahntrasse angelegt.


We do not fish, nor hunt, we don’t have a canoe nor an ATW. But we love to hike. Alaskans, and Canadians, do all these things with great joy. Every weekend during summer, they pack their backpack, Pick Up car or RV and spend the weekend out door, somewhere at the beach, at a lake, river or glacier. They enjoy every minute of the daylight. Winter comes too soon. Sometimes it gets difficult for long term travelers like we are, to find a spot to park for the night.

We stayed at a RV campground in Seward Alaska because we had booked a guided boat cruise in advance. We were able to walk to the pier early in the morning. 7:30 AM was check in. We were lucky and had picked a sunny day and we called ourselves fortunate, because of all the wildlife we saw that day, in and above the water. Sea mammals you name it, Puffins and of course the glaciers which empty out into the Pacific Ocean.

We also took the ferry from Whittier to Valdez. It works as a Hwy connection and is offered for little money by the Alaska Marine Hwy. Similar to the „Hurtigrutten“ in Norway, the ferries connect remote places to the world. Even the Capital of Alaska (Juneau) can only be reached by vessels or plane. In our case it also meant saving hundreds of miles and expensive diesel to go to Valdez.


The days we remember in particular, were the days we spent in the „Wrangell-Saint Elias National Park“. This is the youngest and also the biggest NP in the USA, and the Park continues also on the Canadian side. To drive to the old Copper Mine Town „Kennicott“, together with Uli and Manuela, whom we had met first time in Jasper, was a high light. The 14 floor main building is impressive. National Park Service tries to maintain the ghost town as good as possible. McCarthy, the closest village to Kennicott , was founded by hippies in the 60. People still live there all year round, offering good food and entertainment to the tourists. It is also possible to hike from Kennicott to and onto the Kennicott– and Root Glacier.






Und nun beginnt unsere Reise mehrheitlich in Richtung Süden. Via Tok (der Name kommt aus der Bauzeit des ALCAN, als nämlich ein Ingenieur vorschlug die Strasse von Valdez kommend als T-Kreuzung auszugestalten. Der Vorgesetzte antwortete militärisch sehr kurz mit: T ok!)


Ein weiterer Ort den wir unbedingt besuchen wollen ist Stewart/Hyder. Da fischen zur Lachswanderung die Bären im Fluss. Eine raue Piste führt zum Aussichtspunkt auf den Salmon Glacier. Zusammen mit Manuela und Uli und mit deren Unimog sind wir noch viel weiter als diesen Punkt gefahren. Wir werden nun auch die nächsten Tage gemeinsam verbringen.


Our journey is turning southwards. We drive via Tok, a town everyone passes traveling by car to Alaska. Tok got its name during the building of the Alaska Hwy 1942. An engineer suggested to form the crossing with the road to Valdez as a „T“. The superior answered very shortly: „T“ ok!

While being in Canada, we decided 3 times to cross the border to Alaska and the next day back to Canada. Once we went to Skagway, another time to Haines and last time from Stewart to Hyder and back.

Hyder is a depressing ghost town yet famous for the bears which come here each fall to catch Salmon. The fish returns to its birthplace to spawn. We went twice with Uli and Manuela and each time we were able to observe a Grizzly for a long time.

Following the gravel road into the valley and up the mountains (the road is scarcely maintained by the mine company), you come to the glaciers. Some as the Salmon-and Bear Glacier are big, others are small. We could see 22 ice fields at once. What a view!










Nun ist es wirklich an der Zeit, uns südlichen Gefilden zuzuwenden. Die Lokalen sagen uns, dass in 4-6 Wochen Schnee und Frost kommen werden. Auch wir bemerken die Anzeichen des beginnenden Herbstes; die ersten Blätter fallen, Bäume verfärben sich und die Tage werden merklich und schnell kürzer und zudem ist es zZ sehr regnerisch. Dieses Jahr ist für uns der Sommer auf ganz ganz wenige heisse Tage geschrumpft. Diese waren in Manitoba und Saskatchewan Ende Juni für ca 1 Woche. Shorts und T-Shirt haben wir geschont, dafür Jacke und Pullover mächtig benutzt.

Wir wussten ja im Vornherein, dass da wo Permafrost herrscht, nicht gerade die Karibik ist......

It’s definitely time to go south, as the birds do. Locals tell us, in 4 to 6 weeks there will be snow. It got cold already and the leaves are changing colors. The first trees loose their foliage. The days got shorter not only because we are heading south. At the moment it rains a lot. For us it was an extremely short summer, happening while we crossed the Provinces Manitoba and Saskatchewan. It lasted 1 week. We used shorts and T’shirts rarely, warm sweaters and jackets almost all the time instead.

Yet we know, where there is permafrost, there can’t be the Caribbean Sea.

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